Vereinschronik 1989 - 1995

Wenige Tage nach der Grenzöffnung fanden Sportfreunde aus Heyda/Thüringen ihren Weg nach Wichmannshausen, und man beschloss eine Partnerschaft zwischen dem TSV Wichmannshausen und den Fußballern aus Heyda zu gründen. Im Mai 1990 kam des dann zum ersten Besuch einer Abordnung aus Heyda in Wichmannshausen. Neben einem Fußballspiel zwischen den Mannschaften beider Vereine wurde die neue Freundschaft auch zünftig gefeiert, und ein Jahr später fuhren die 1. und 2. Mannschaft zum Gegenbesuch nach Thüringen.

Aus Anlass des 30-jährigen Bestehen der AH-Fußballabteilung fand am 16. und 17. Juni 1990 ein AH-Turnier statt. Für die hervorragende Organisation dieser Veranstaltung zeichnete sich der Betreuer der Alten Herren, Gerhard Herbig, verantwortlich.

Seit der Saison 1989/90 übernimmt Walfred Lerch das Traineramt von Norbert Schilling und versucht mit der 1. Mannschaft den Wiederaufstieg in die A-Klasse.

Mit Silke Berlipp findet sich auch endlich wieder eine Übungsleiterin für das Kinderturnen, was bis dahin für lange Jahre nicht durchgeführt werden konnte.

1991 erringen die Volleyballerinnen, die seit 2 Jahren in der Meisterschaftsrunde mitspielen, ihren ersten Erfolg und steigen von der Kreisklasse in die Kreisliga auf.

Der Boom bei in der Tennisabteilung hält weiterhin an und die Abteilung unter der Leitung von Norbert Schilling engagiert einen Trainer für die jugendlichen Spieler. Gleichzeitig beabsichtigt man ab der Spielserie 1991/92 mit einer Herrenmannschaft an den Medenspielen teilzunehmen.

Nach zweijähriger Tätigkeit als Trainer für den TSV Wachmannshausen verlässt Walfred Lerch den Verein, sein Nachfolger wird Reinhold Ebeling aus Ulfen.

Im Jugendbereich steht man wegen der sinkenden Spielerzahlen und der fehlenden Betreuer vor großen Problemen, und 1992 tritt die SG Pfaffenbachtal der Jugendspielgemeinschaft bei, die neue Spielgemeinschaft erhält den Namen JSG Sontratal.

Im gleichen Jahr muss der Verein den bitteren und für alle schmerzhaften Verlust von Ottmar Kümmel hinnehmen. Ottmar Kümmel, der zu dieser Zeit noch Kassenwart des Vereins war starb viel zu früh und nach langjähriger Krankheit mit 39 Jahren.

1993 war wieder ein erfolgreicheres Jahr für den TSV.

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stehend von links:
2. Vorsitzender H. Karges, Trainer R. Ebeling, 1. Vorsitzender H. Deiß, A. Löffler, R. Linhose, G. Schulz, R. Deiß, G. Stunz, M. Sennhenn, M. Altmann, N. Weimar, KFW H. Schott

knieend von links:
Betreuer K. Schäfer, F. Hildebrandt, D. Saakel, V. Biehl, Th. Pauker, J. Schellhase, D. Reimuth, M. Löffler

Sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft wurden Meister in ihrer Klasse und stiegen auf. Die 1. Mannschaft erzielte in dieser Saison 45:11 Punkte und eine Torbilanz von 109:26 Tore, wobei Günter Stunz mit 27 Treffern Torschützenkönig der Klasse wurde. Herausragend in dieser Saison auch Markus Altman, der in allen 28 Meisterschaftsspielen eingesetzt wurde.

Bei der Jugend wird die JSG Sontratal durch die Jugend aus Wehretal ergänzt, die neue Spielgemeinschaft heißt JSG Sontratal/Wehretal.

Doch nicht nur bei den Fußballern gab es erfolgreiches zu berichten, auch die Gymnastikabteilung hatte allen Grund zur Freude. Die Abteilung feierte 1993 ihr 25 jähriges Bestehen. Gleichzeitig konnte mit Christiane Kümmel eine neue Übungsleiterin gefunden werden. Sie teilt sich seit dieser Zeit mit

Gaby Teister die Leitung der Übungsstunden.

Nachdem Horst Karges bei den Neuwahlen des Vorstandes 1993 nicht mehr für sein Amt kandidierte, wurde Karsten Schäfer von der Versammlung zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt, während Hubert Deiß weiterhin als 1. Vorsitzender dem Verein vorsteht.

Zu diesem Zeitpunkt besteht der Verein aus 484 Mitgliedern, von denen 245 aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Wie schon so oft in der Vergangenheit schafft die 1. Mannschaft nach einem katastrophalen Saisonstart mit 0:10 Punkten nicht den Klassenerhalt und muss erneut absteigen.

Im März 1995 wird der Um- und Ausbau der Uwe Seeler Halle nach fast einjähriger Bauzeit vollendet. Durch diesen Ausbau konnte das Angebot an Hallensportarten im Verein noch einmal gesteigert werden. Zusätzlich wird seit dieser Zeit wird zusätzlich Badminton und Rückengymnastik angeboten.

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In ihren Ansprachen bedankt sich 1. Vorsitzender Hubert Deiß bei den vielen freiwilligen Helfern, die durch ihren Arbeitseinsatz zum Gelingen des Ausbaus der Uwe Seeler Halle beigetragen haben, und den aktiven Sportlern des TSV Wichmannshausen eine optimale Übungsstätte geschaffen haben. Mit Stolz erklärt H. Deiß, dass für ihn mit der Fertigstellung der Halle ein persönlicher Traum in Erfüllung gegangen sei.

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Umbau der Halle

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Bepflanzung der Grünanlage

Bei der Eröffnungsfeier der neuen Halle präsentieren sich die unterschiedlichen Sparten des Vereins den zahlreichen Zuschauern:

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Tischtennis

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Rückengymnastik

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Jungenturnen mit Uwe Bartholmai

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Gymnastikgruppe von Gaby Teister

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Kinderturnen mit Silke Berlipp

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Gymnastikgruppe von Anne Hartwig

Durch die neugeschaffenen Übungsbedingungen konnten im gleichen Jahr auch wieder das Turnen der Jungen sowie eine Männerturngruppe ins Leben gerufen werden. Bei der Kinderturngruppe von Silke Berlipp war die Anzahl der Kinder in den Übungsstunden so sehr angestiegen, dass eine zweite Übungsleiterin gesucht werden musste.

Auch in den anderen Abteilung konnten 1995 Erfolge errungen werden. So stieg die B-Jugend der Jugendspielgemeinschaft in die Bezirksliga auf, der gleiche Erfolg gelang den Volleyballerinnen, die ebenfalls in die Bezirksliga aufstiegen.

Mannschaft der Tennisabteilung konnte 1994 und 1995 jeweils den zweiten Platz in ihrer Klasse erringen, wobei Christian Rimbach entscheidenden Anteil hatte, der sich den Titel des Vereinsmeisters 1995 auch sichern konnte.

Bei den Neuwahlen in diesem Jahr löst Uwe Bartholmai Karsten Schäfer als 2. Vorsitzenden ab, der aus persönlichen Gründen dem Verein nicht mehr zur Verfügung stand. Der Vorstand unter Hubert Deiß wurde durch den Kassierer Mark Löffler und den Jugendleiter Gottfried Schilling komplettiert.

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